Stille, kichern, laut kreischen, komische Geräusche machen, Ideenfindung. Denken bis der Kopf qualmt. eine schlaflose Nacht. Wie mach ich´s nur. Ich kann gerade an meinen Hausarbeiten nicht weiterarbeiten. bin noch Verschnupft, bin Zuhaus, schreibe, ein Buch ein Roman. bisher liefs noch ganz gut. Ich hätte auch nicht gedacht, das ich so kitschig werden könnte, aber was so ist, ist so.
Den ganzen Tag, Kopfzerbrechen, das Problem, ich kriegs nicht hin. Es geht um eine übergabe. Ein Ganove teilt einem anderen etwas mit. eigentlich an sich schon spannend, aber irgendwie klingen alle Ideen so langweilig, und ich bin mehr mit Löschen als mit Schreiben beschäftiegt. Aber wie mache ich das nur? Welche Worte benutzte ich damit spannend klingt, was spannend ist. Wenn man jetzt aus der Perspektive eines Dedektives berichten würde, der das ganze heimlich beobachtet, aber nein, die Perspektive ist einer der Ganoven. Das ganze Buch über, das kann ich für ein Kapitel nicht ändern, das würde die Idee des buches zerstören. Welche Worte nehme ich hier um einen Spanungsbogen sanft zu ziehen, damit die Höhepunkte der Geschichte richtig rüber kommen. nehme ich das Kapitel überhaupt? ich weiß es nicht.
Gegen 11 hab ich Gestern begonnen, und seit dem nicht aufgehört. Die ganze Nacht, den ganzen Tag den Kopf zerbrochen. wie gehe ich´s nur an. ich bin müde. ein Tee währe gut. ich hab wieder eine Kanne ... Jedenfalls Denke ich weiter, Dedektive ... dedektive, wie macht das den Hitchcock? Die drei ??? angeworfen. ich sitze auf meinem Sofa. Durch das Fenster Lacht mir die Sonne ins Gesicht. ich lausche Justus undCco. um mir die Spannungsbögen herauszufiltern. Wie gehe ich es nur an, an dieser Stelle?
Langsam versinke ich in den Sonnenstrahlen, sie sind warm. sehr warm. Wie schön währ es, währe ich nicht Student, sondern freiberufler. Ich würde immer auf meinem Sofa sitzen und Tee trinken, wenn ich nicht weiter wüsste, raus gucken. Ich spinne die Utopie weiter, was wenn ich einen Erfolg lande, kann ich mir dann ein leben leisten, in dem ich auch einen Garten habe in dem ich schreiben kann? Kann ich dann wirklich Arbeiten wie ich will? wie würde meinen Leben aussehen? Würde ich überhaupt immer schreiben wollen? Angenommen meine Geschichten währen erfolgreich, würde ich es müssen? Das spielt keine Rolle, noch existiert eh nichts dergleichen.
Ich brauche reiche Eltern, oder einen reichen Ehemann um mir diese Träume von meiner Arbeitsgestalltung leisten zu können. Aber ich weis nicht ob diese Arbeit spaß bringt, wenn ein Werk nach dem anderen Flopt? ich will ja nicht schreiben um des Zeitvertreibs wilen, sondern um der leidenschaft willen. Mir nicht meine Gedanken nehmen lassen, durch Flops.
Ich weiß ja nicht, eigentlich will ich garnicht das jemand meine Ideen ließt, es sind meine Ideen. Aber ich glaube, das ist nur Selbstbewusstsein, dass mir fehlt. Aber wenn ich überhaupt nur einmal irgendwas zustande bringen würde, umd mich der Alltag und die Uni nicht immerwieder von der Arbeit abhalten würden, dann könnte ich nun schlußendlich einmal wenigstens probieren, ob überhaupt jemand soetwas lesen würde.
Und wenn nicht? ich würde immer weiter schreiben, wegen der Leidenschaft, aber immer gestört durch den Alltag. Meist sind as garkeine Störungen, sondern neue Impulse, ideen, doch davon viel zu viele. wenn ich hier sitze und über "das hätte und könnte" nachdenke, so werde ich nie meine Geschichte weiter bringen. Was mache ich nur mit dem Spannungsbogen, wie ziehe ich ihn auf?
Die drei ??? helfen mir nicht weiter, Abschreiben will ich eh nicht, heiße ja nicht Guttenberg, aber ich brauch den entscheidenen Link, die Idee welche Worte die Geschichten die ab hier beginnen spannend machen.
... HEAL eure Che ... Ich werd noch nächtelang keine Sekunde schlafen, wenn das so weiter geht...
Ich halte nicht viel von Traditionen und Ritualen, aber es gibt da eine Sache, die mich mit meiner Familie verbindet, die für mich sehr wichtig ist, die für mich mehr ist als ein Ritual, sondern auch Verbindung zu meiner Erziehung, usw. Es ist das Verständniss von Gastfreundschaft und das Verständniss von Gemütlichkeit, auch wenn die in meiner Familie das evtl. nicht so wahrnehemen, mir ist diese Gastfreundschaft sehr wichtig. Wenn ich Besuch bekomme, es mich sich also jemand die mühe zu mir zu kommen, dann huldige ich dies. Ein Gast soll sich wohlfühlen, und ein Gast ist ein Gast. Ein Gast ist aber auch nur ein Gast, er hat keine Pflichten, er soll es sich bequem machen, dafür hat er aber auch weng Rechte, er soll sich nicht einmischen, in den Haushalt, also Abwaschen oder so. Deswegen gibt es bei mir keinen Gast, der von mir nicht herzlich begrüßt oder verabschiedet wird. Ich weise dem Gast zu an welchem Tisch gesessen wird, beanspruche aber meinen festen Platz. Ausserdem, und das ist das wichtigste, koche ich Tee. Ich frage ob der Gast einen Tee möchte, bei meiner Familie ist das selbstverständlich das man Tee trinkt, aber hier ist das halt nicht so. Viele die das zum erstenmal erleben sind dann verdutzt, sagen ich mag keinen Tee, oder freuen sich über die Abwechslung und sagen ja. Leute die mich länger kennen, freuen sich besonders, und sagen denen die es nicht kennen oft "das musst du annehmen". Viele sagen, ich mache den Besten Tee der Welt. Die kennen dann wohl nicht den Tee meiner Oma, oder meiner Eltern. Aber ok, dann koche ich den Tee und gebe meinen Gästen die gelegenheit es sich gemütlich zu machen. Ansonsten trinke ich auch ohne Gäste meistens Tee zu den endsprechenden Zeiten, sodass dieser schon meistens fertig ist. Ich hohle mir guten Tee, aus Indien, Fair Trade, und natürlich, und das ist das wichtigste Kluntje. Der Kluntje kommt zuerst in die Tasse, dann gießt man den Tee darüber. Der Kluntja knistert dann, wie ein raschelnes weihnachtsgeschenk. Wichtig ist auch, dass man eine bauchige Kanne nimmt, in der sich das Aroma richtig entfaltet. Dann kann es losgehen, Gespräche in gemütlichkeit bei Tee. Meine Freunde freuen sich immer wenn der Kluntje knistert. Wenn jemand zum ersten mal dabei ist, wollen immer viele ihm das zeigen. Alle müssen dann still sein, und "der neue" muss die Tasse ans Ohr halten, um diesen schönen moment nicht zu verpassen. Dieses für meine Freunde, die aus aller Welt kommen, fremdartiege Ritual, haben sie gerne. Ich lade zu besonderen anlässen auch gelegentlich zum Tee ein. Andere die nur einmal vorbeischauen, rufen mich vorher an und sagen nur noch, dass ich schoneinmal das Wasser aufsetzen soll. In der gemütlichen Atmosphäre die dann entsteht, werden dann alle Themen besprochen, es gibt lustige spannende aber auch traurige Teerunden. Da ich meine Gäste so bediene sind sie meistens auch sehr respektvoll, mit meiner Wohnung, anders als ich es bei vielen anderen erlebe. Meine Freunde haben also das Gefühl umsorgt zu werden, und ich werde von ihnen umsorgt. Einmal habe ich eine Freundin getröstet mit, "das ist kein Weltuntergang, ich kann dir da aber leider weder helfen, noch etwas versprechen, aber ich kann dir versprechen, dass wir Morgen um diese Uhrzeit Tee trinken, und das wir lachen werden". Erst hat sie es mir nicht geglaubt, dann hat sie sich gefreut. Und jetzt, ja jetzt bin ich ratlos. Meine Kanne ist nämlich kaputt gegangen. Ein Gast hat sie ausversehen herunter geworfen...
Nachtrag 1.3.11 Als ich meinen Freunden nun erzählte, das meine Teekanne kaputt ist, waren die Reaktionen von "Wo soll ich denn jetzt Tee trinken?" bis "oh nein, doch nicht die kleine Schwarze, die die immer da ist wenn man dich braucht" über "ich halt mal aufm Flohmarkt ein Auge auf" gegeben. Meine Mutter hat mir gesagt, dass ich ja bald Geburtstag hätte, und ich glaube, darauf komme ich zurück. Bis dahin muss ich schmachten. Interessanter weise, ist am gleichen Tag wo meine Kanne kaputt ging, der Kanne des einzigen Menschen den ich kenne der Tee ebenso genießt, ein ähnliches Schicksal zuteil geworden....
Der Folgede Film soll darstellen, wie eine Frau den tod ihres Mannes verarbeitet. Für mich hat er eine ganz andere Bedeutung. ich finde er zeigt das Leben innerhalb einer beziehung, jedenfalls so wie ich beziehungen empfinde. Selbst wenn man sagt, man hat die beziezhung mit der richtiegen Persohn, empfinde ich diese gebundenheit so wie es dargestellt wird. Ich empfinde das leben in einer bezihung als in gewisser weise gestorben. Dieser Film hat mich dazu inspirieren können das Gedicht zu verfassen das unten steht. ich möchte es mein großen Bruder, besten Freund, Nachbarn, und tollsten Engel der Welt widmen. ihrkönnt es unten lesen, aber betrachtet auch das Kunstwerk!
Wahre Liebe
Halt mich, ich Liebe dich, doch bitte nicht so fest. Verschlafe nicht, verschlafe mich. Das Leben erblüht mir dir nur ohne dich, und ohne dich auch ohne mich. Aber nur mit dir bin ich allein zu zweit, zu allem bereit nichts zu tun. Tunichtgut, tust mir nicht gut, ich tu dir gutes, nur für dich, mein geliebter Dieb meiner zeit, meiner Blüte, ertrage mein Leid, und so sind wir beide geeint. Verneine mich, ich bitte dich, ich will das nicht, ich will dich nicht, vergiss mich, ich liebe dich. Der Staub so trocken auf mich fällt, fällt dein Alltag auf mich ein. Nein, das kann nicht sein! Du so groß und ich so klein, trink reinen wein, ich will lieber bei dir, als in der Hölle sein. Ich mach dich mein, ich mach dich klein, da kenn ich kein tabu du wicht, und ich wehre mich auch nicht wenn du mir die Beine brichst, und dich selbst total vergisst! Ich liebe dich, erdrücke dich, erdrücke mich, das will ich nicht. Ich will weg von dir, muss weg von hier, ich will zu mir, doch das gibt es nicht! Wo bin ich hin wo bin ich nur, ich komm mir selbst nicht auf die Spur, alles was ich noch von mir kenn, ist das ich ziellos durch die Straßen renn um mich zu finden, und zu verbinden. Ich stoß dich weg, ich bin nur Dreck, und eh ich drann verreck das du mir auf dem Herzen liegst und du dich noch total verbiegst sag ich dir, geh weg von mir, ich sehne mich so sehr nach dir.